23.05.2020

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Guten Morgen, es ist wieder mal soweit sich die ein oder andere Seele frei zu schreiben oder so ähnlich. Wobei um eine Seele frei zu bekommen, müsste man ja einem haben und ich bin mir nicht sicher, ob nicht die Angst Seelen auf frisst. Zumindest behauptete das Rainer Werner Fassbinder 1974. Ist aber ein anderes Thema und überhaupt ist Fassbinder jetzt nicht unbedingt meine Kragenweite.

Was für ein kruder Beginn. Meine Gehirnwindungen müssen etwas entwirrt werden. Aber beginnen wir den Tag doch mit dem Witz des Tages:

Ruft ein Mann bei der Polizei an. "Bitte kommen sie schnell vorbei, in meinem Garten befinden sich 3 Einbrecher". Darauf der Polizist am Telefon: "Tut uns leid, aber um sowas können wir uns im Augenblick während Corona nicht kümmern". "Ja aber die stehen ohne Masken, ganz eng beieinander". "OK, wir sind in 5 Minuten da!".

Fandet ihr jetzt nicht so witzig. Ok, verstehe ich. Probieren wir noch einen:

Hab gestern Abend „The Day After Tomorrow” geschaut. Total unrealistisch der Film … - Niemand kauft da Toilettenpapier!

Ja, der war kurz und knackig. Davon hätte ich noch einen, dann ist aber Schluss. Versprochen!

1961: Der erste Mensch fliegt ins Weltall. 2020: Wir basteln Masken aus Unterhosen. Frage: Wann sind wir nur falsch abgebogen?

Tja, wann sind wir tatsächlich falsch abgebogen? Darauf gibt es keine Antwort. Wir passen uns an. Es gibt eine Zeit für Mondflüge und es gibt eine Zeit für Masken aus Unterhosen oder Bettlaken. So ist das und wir können nichts dagegen machen.

Schauen wir doch heute einmal in die Nachrichten rein. Was wird heute so gemeldet auf den großen Nachrichtenseiten.

Na das ist doch schon einmal ein schöner Anfang. Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, ein gewisser Karl-Josef Laumann, hat sich zu dieser Einschätzung bewogen gefühlt. Natürlich verbunden mit der notwendigen Vorsicht und Warnung und natürlich mit dem Hinweis am Ende des Interviews, das uns Einschränkungen wie die Maskenpflicht mindestens bis zum Finden eines Impfstoffes erhalten bleiben werden. Die Suche wird seiner Meinung nach noch mindestens ein Jahr dauern.

Na, prima!

Im übrigen geht es im Interview nur am Rande um die Reisefreiheit und im eigentlichen Sinne um die Fleischindustrie. Der Aufhänger war aber schon einmal sehr einprägsam für mich.

Suchen wir einfach weiter.

Es handelt sich bei dem Link um einen Live-Ticker. Insofern wird die eigentliche Meldung schon in wenigen Stunden sehr schwer zu finden sein, weshalb ich diese hier einfach mal zitiere:

"Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich angesichts der Milliarden-Hilfsprogramme zur Bewältigung der Coronakrise erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen. Zwar brauche man Entlastungen und Impulse für die Wirtschaft, doch müsse genau festgelegt werden, in welchem Ausmaß sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften, sagte der CSU-Chef im "Morgenmagazin" des ZDF. "Wir müssen genau überlegen, welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche können wir uns leisten. Deswegen braucht es tatsächlich eine Obergrenze."

Söder wandte sich unmittelbar vor dem ersten digitalen CSU-Parteitag an diesem Freitag erneut gegen die Pläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für einen Milliarden-Schutzschirm für Kommunen. Die Idee, jetzt alte Schulden der Kommunen zu tilgen, sei sicher der falsche Weg, betonte der bayerische Ministerpräsident. Entscheidend sei jetzt, die Substanz der Wirtschaft zu erhalten und dabei Technologiesprünge zu machen durch massive Investitionen in die Digitalisierung. Es bedürfe aber einer klugen und klaren Abstimmung über die Hilfsprogramme, man könne "nicht einfach Geld verteilen."

Kluge Worte aus dem Munde des Ministerpräsidenten des schönsten Landes des Universum, BAYERN! Mir fiel aber leider nur als erstes ein:

Erst fahrt ihr den Karren in den Dreck ohne nur einen Gedanken zu verschwenden, ob es vielleicht noch Alternativen geben würde oder gegeben hätte.

Dann verkündet ihr die Folgen für alle werden aus der Haushaltskasse gedeckt. Niemand wird zurückgelassen. Link

Um dann am Ende doch kleinlaut zuzugegeben, was sich sowieso schon alle gedacht haben, das Geld ist endlich und der Staat kann nicht alle retten."

Gehen wir schnell zu einer der nächsten Meldungen. Die Zeit bleibt ihrer Linie treu und spielt erstmal weiter auf der Klaviatur der Angst und Panik. Hätte man sonst auch irgendwie vermisst.

Wer sich etwas mit der Materie befasst und NEIN, ich bin kein Virologe oder sonstiger medizinischer Fachmann, dafür hat man mir aber die Gabe des Lesens beigebracht, der wird beim Schmökern im Artikel bemerken, man kann auch aus Allgemeinplätzen einen selbigen zusammenbasteln. Nichts gesagt, nichts recherchiert und trotzdem einen Artikel zusammen und damit irgendwelche Lücken geschlossen. Gut gemacht, ZEIT! So geht Journalismus oder habe ich da was falsch verstanden?

Jetzt haben wir die ZEIT, den STERN und die WELT gestreift. Fehlt uns noch der Spiegel. Schauen wir doch mal rein.

Kein Corona-Artikel ganz oben zu finden. Man könnte schon fast sagen, wie löblich. Die Gefahr die von der AFD immer noch oder wieder oder jetzt erst recht ausgeht, wird mir noch zu wenig beachtet. Ich habe schon vor Wochen hier gefragt, ob sich die Altparteien sich dieser Gefahr bewusst sind. Wenn man ihnen im Nachhinein nachweisen kann, unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand, ohne abzuwägen oder Meinungsvielfalt, offen Auges in die Katastrophe geführt zu haben, dann werden sich die Wähler, die jetzt noch mehrheitlich hinter der Regierung stehen, vermutlich abwenden. Wen werden sie dann dort finden? Leider haben die Oppositionsparteien bisher keine Alternativen aufgezeigt. Die AFD soll der Retter der Freiheit werden? Ich lach mich tot!

Ist es vielleicht gerade diese Abschätzung innerhalb der Parteien, die dazu führt, jetzt nicht zu wanken und die Gefahr hoch zu halten? Könnte sein, wäre aber vermutlich eine Verschwörungstheorie und an denen wollen wir uns ja nicht beteiligen.

Kommen wir zum Alltag. Gestern war Christi Himmelfahrt. Obwohl ich römisch-katholisch aufgewachsen bin, habe ich keine Ahnung wozu es diesen Feiertag gibt. Er ist an einem Donnerstag, immer, jedes Jahr und führt so zu einem möglichen Brückentag. Insofern nimmt man ihn gerne mit. Noch dazu ist er in der Zweitverwertung sozusagen Vatertag. Der wird jetzt bei uns in der Familie nicht direkt gefeiert, aber erwähnen wollte ich es einfach mal am Rande.

Meine Frau und ich haben uns dann gestern für eine kleine Wanderung von ca. 10 km entschieden. Nichts was wirklich anstrengend ist, aber man muss einfach raus. Das Wetter war schön, es war angenehm warm und der Himmel weiß-blau. Wenn ihr mal in der Gegend seit. Von Steingaden aus verläuft ein wirklich wunderschöner Weg in Richtung Wieskirche. Ein Teil des Weges ist auch als Brettlesweg bekannt. Kurz vor der Wieskirche gibt es ein Hochmoor und durch dieses hindurch verläuft der Weg auf Brettern. Diese sind ca. 30 cm breit und Ausweichen im Moor ist nur an einzelnen Stellen, wenn überhaupt, möglich. Ich sag es euch gleich, den Mindestabstand von 1,5 m kann man hier komplett vergessen.

Es hat irgendwie keinen gestört.

Die Wieskirche kurz vor Erreichen und die gleiche Kirche nach Erreichen.

Und wie es sich für eine gute Wallfahrtskirche gehört, hat sie auch eine eigene Internetseite. Also einfach mal reinklicken. Link

Übrigens offiziell heißt die Wieskirche: Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland

Innen ist die Kirche durchaus sehenswert. Wir haben uns das aber gespart. Erstens waren wir schon hier und zweitens....keine Lust.

Was uns allerdings aufgefallen ist. Die Politiker und Experten können noch so sehr vor Lockerungen in dieser Pandemie warnen. Die Menschen machen sich ihre eigene Wirklichkeit. Mittlerweile ist doch jeder in der Lage auch Meinungen jenseits von Spiegel, Stern, Tagesschau oder Welt einzuholen. Die Menschen hier ließen sich nicht davon abbringen die Kirche zu besuchen. Die Kioske waren gut besucht und zumeist wurde Sicherheitsabstand nur als Empfehlung wahrgenommen. Ich habe das Gefühl es gibt sowieso nur 4 Sorten von Menschen.

Nr.1: Wir haben Angst vor dem Virus und gehen nicht aus dem Haus, solange es keinen wirksamen Impfstoff gibt. Diese Menschen waren natürlich nicht hier

Nr. 2: Wir haben Angst vor dem Virus, müssen aber wieder raus unter Menschen. Diese Leute hatten ihren Mundschutz immer und überall auf. Aber zumindest durften sie ihr Haus bzw. Wohnung verlassen.

Nr. 3: Der Virus macht uns keine Angst, aber wenn es sein muss dann setzen wir halt den Mundschutz auf, aber nur wenn es unbedingt sein muss. Regeln sind halt Regeln und wenn es die Menschen glücklich macht.

Nr. 4: Ihr könnt uns allemal.

Nr. 1 war nicht unterwegs. Nr. 4, wenn überhaupt dann nur wenige. Zumindest fielen sie nicht gravierend auf. Die meisten Besucher an der Wieskirche würde ich in Kategorie 3 einordnen. Da wo wir auch selber zu finden sind. Der Virus macht uns persönlich keine Angst. Nicht der Virus selber. Das drumherum schon. Nach wir vor finde ich in der großen weiten Welt des Internets keine Studie, die eine außerordentliche Gefährlichkeit des Virus als Ergebnis hätte. Am Anfang hantierte das RKI mit einer Letalität von 1 - 2%, was natürlich deutlich gefährlicher als eine Grippe, von wem auch immer ausgelöst, wäre. Dies wurde am 27. Februar von Dr. Wieler auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Warum er noch 3 Tage zuvor allerdings folgendes sagte, bleibt sein Geheimnis und was in diesen 3 Tagen passiert ist, ebenso:

Dr. Wieler auf Nachfrage am 24. Februar:

Die Einschätzung des RKI-Chefs: Sollte das Coronavirus nach Deutschland kommen, werde es „nicht innerhalb von zwei Wochen wie ein Orkan durch Deutschland gehen“, sondern es werde „verschiedene Regionen nacheinander treffen“, prognostizierte er. Er rief dazu auf, Corona „ganz nüchtern zu betrachten, ähnlich wie eine Grippewelle“ und betonte, dass man die bisherige Eindämmungsstrategie mit „sehr viel Erfolg“ fahre.

Die beiden Links dazu findet ihr hier: Link-27.Feb Link-24.Feb

Mittlerweile gibt es allerdings eine Vielzahl an Studien, die die Letalität von Sars-CoV-2 genau bestimmen. Ich habe den Link schon mal geteilt, aber mache das hier gerne noch einmal. Die Ergebnisse sind einfach zu eindeutig: Link

Klickt den Link an und schaut euch, v.a. wenn ihr immer noch an die Gefährlichkeit des Virus glaubt, die Studien im Einzelnen an. Mittlerweile hat sich der Mittelwert der Letalität auf 0,37 % bei 59 Studien eingependelt. Man könnte also sagen, dieser Wert wird immer wahrscheinlicher. Selbstverständlich gibt es hier eine Spannweite, die auch von Prof. Streeck bestätigt wurde von 0,2 - 0,4%. Diese Zahlen haben nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern sind durch die vorliegenden Studien ermittelt und bestätigt worden. Wenn insgesamt 59 Studien zu so Ergebnissen kommen, dann kann man das doch nicht einfach wegwischen und wie ein trotziges Kind sich aufführen. Dies aber scheint zumindest die Politik so zu handhaben im Augenblick.

Und was machen die Medien?

Sie hauen und stechen auf Demonstranten und ihren angeblichen Verschwörungstheorien ein, ohne genau zu benennen welche sie damit meinen. Da werden solche Ideen wie 5G-Masten verbreiten den Virus bei uns, gleichgesetzt mit den Protesten gegen völlig ohne Not außer Kraft gesetzten Grundrechte. Ideen wie das Virus gibt es gar nicht, werden in einen Topf geschmissen mit dem Protest gegen die Einführung der Impfpflicht.

Wer etwas mit offenen Augen und Verstand durch die Welt läuft, sieht die Gefahr einer Impfpflicht zumindest am Horizont erscheinen. Ein Herr Söder z.B. hat schon einmal verkündet, er könnte sich die Impfpflicht durchaus vorstellen. Link

Aber natürlich rechnet er nicht damit. Link

Heißt also soviel wie, es gibt keine Impfpflicht wahrscheinlich, vielleicht aber doch und wenn, dann wäre ich dafür bzw. natürlich dagegen. Schaun mer mal. Das nenne ich doch einmal klare Kante.

Trotzdem sollte man im Augenblick nicht kritisch sein, weil unsere Polititker machen ihre Arbeit super toll und fantastisch und die Medien wollen nicht durch allzu kritische Fragen die heile Welt zerstören. Kann man ja irgendwo verstehen. Da schießt man sich doch besser auf die 3 - 4 bei den Demonstrationen und Protesten auch anwesenden Aluhuträger ein und alles ist irgendwie auch gut.

Komischerweise findet das auch die Mehrzahl unserer Kabarettisten toll und haben sich auf die Seite des Mainstreams gestellt. Sonst immer kritisch bis in die Haarspitzen, haben sie im Moment nichts auszusetzen und verhalten sich ruhig. Witze über die Aluhuträger und Verschwörungstheoretiker natürlich ausgenommen. Die müssen schon sein und prompt hat man die Lacher auf seine Seite. Sich mit den Themen und den Hintergründen kritisch auseinandersetzen dazu scheinen sie keine Lust zu haben. Wenn es um Kritik an der Wirtschaft und den bösen Unternehmern geht, da werden sie dann plötzlich hintergründig. Aber in einer solchen Situation wie im Moment, wo Grundrechte außer Kraft bleiben ohne dass die Regierung dies mit Fakten untermauern kann, da herrscht Stille. Hätte ich nicht erwartet und stelle dies hier nur fest. Eine wohltuende Ausnahme gibt es. Dieter Nuhr, aber der hat seine diversen Shitstorms eh schon hinter sich.

Es gibt ein paar Dinge die sicher sind. Wir werden mit den Einschränkungen leben müssen bis es einen Impfstoff gibt. Den gibt es irgendwann einmal, vielleicht noch im Herbst, vielleicht erst im nächsten Jahr und eventuell vielleicht gar nicht. Dazu passt gut was der ehemalig WHO-Direktor Prof. Karol Sikora (Universität Buckingham) zum Impfen gesagt hat:

"There is a real chance that the virus will burn out naturally before any vaccine is developed." (auf Deutsch: "Es gibt eine echt Chance, dass das Virus auf natürliche Weise ausbrennen wird, bevor eine Impfung entwickelt wurde")

Den Link hierzu findet ihr hier: Link

Aber natürlich wurde diese Aussage sofort kritisch hinterfragt und natürlich findet sich ein Experte, der erklärt hat er glaube dies nicht.

Wie auch immer, die beste Aussage in diesem Zusammenhang finde ich immer den Hinweise: "Wir wissen zu wenig über das Virus und deswegen müssen wir vorsichtig sein"

Entschuldigt dies ist eine selten blöde Aussage. Wie sagte Dieter Nuhr schon immer so eindrucksvoll:

"Wer keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten"

Stattdessen werden munter Vermutungen in die Welt geschickt und die Menschen verunsichert. Mittlerweile weiß doch jeder welche Kollateralschäden die Lockdown Maßnahmen tätigen:

  • Tausende von notwendigen Operationen verschoben.

  • Tausende von lebensnotwendigen Therapien gar nicht angefangen

  • Hunderttausende von Menschen werden ihre Arbeit verlieren, weil wir in die tiefste Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg stürzen

  • In Folge dessen wird es hunderttausende von Suiziden geben, wegen Perspektivlosigkeit

  • Tausende von Menschen verfallen in Depressionen weil sie einfach wegen der Beschränkungen allein sind

Man könnte das noch ewig so weiterführen. Sind die Maßnahmen dies alles wert. Wenn die Politik dieser Meinung ist, dann sollte sie das begründen. Dann sollte sie dafür Beweise erbringen. Es sollte aber etwas mehr sein, wie wir wissen nicht was das Virus genau macht. Wir wissen zu wenig über das Virus. Mit dieser Begründung darf einfach niemand zufrieden sein.

Aber ich sehe schon den meisten in Deutschland reicht es, wenn Fr. Merkel sagt, wir sind noch am Anfang der Pandemie, wir müssen vorsichtig sein, es kann kein zurück zur Normalität geben ohne Impfstoff. Die Frage nach dem warum stellt niemand und sie muss keine Antwort darauf geben.

Es ist doch kein Wunder, dass Menschen hinter allem eine größere Verschwörung wittern. Ich gehöre nicht dazu, aber trotzdem bin ich der Meinung die Politik macht es einem schwierig zu verstehen, warum sie so handeln wie sie es tut. Warum handelt das RKI so wie es dies getan hat? Panikverbreitend! Wieso bläst ein Prof. Drosten ebenso immer weiter die Melodie der Panik, obwohl er in seinen Podcasts durchaus auch der Welt mitteilt, man (er) wisse zu wenig über das Virus?

Eigentlich wollte ich meine Verwirrung etwas entwirren. Es ist mir leider nicht geglückt und muss daher auf einen späteren Eintrag verschoben werden. Nach wie vor kapiere ich nicht was passiert und kein Medium klärt mich auf. Wir müssen uns nur mit den Folgen auseinandersetzen. Nachdem seit Anfang März das Leben im Krisenmodus läuft, wird die Kraft dafür immer weniger. Keine Ahnung wie lange ich noch so durchhalte. Wie sagte Jeff Goldblum in Jurrasic Park so schön:

"Das Leben findet einen Weg"

Ich hoffe es aus ganzem Herzen. Mir würde schon die Perspektive eines Urlaubes erstmal ausreichen. Irgendetwas um die leeren Akkus zu füllen. Ein kleiner Lichtblick in diesem Zusammenhang gibt es für Norwegen. Die dortige Regierung hat zwar angekündigt die bestehenden Einreisebeschränkungen bis zum 20. August aufrecht zu erhalten. Allerdings wird bereits ab dem 15. Juni darüber nachgedacht die Grenze zu ihren Nachbarn wieder zu öffnen und ab dem 20. Juli die Grenzen für Länder wie Deutschland zu öffnen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. Wie immer kein Hinweis, was die Infektionen dafür tun müssen, aber immerhin ein Lichtblick. Ein ganz kleiner, aber ein Lichtblick.

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