Man to Son 2018

Wenn Männer zu Söhnen werden. Dieses Jahr im Frühling war es wieder einmal soweit. Mittlerweile sind meine Männerkids mittendrin statt nur dabei, soll heißen sie sind am studieren. Und weil ein Studium auch zumeist in einiger Entfernung zur Familie stattfindet, sieht man sich nur noch ab und zu. Besonders beliebt sind selbstverständlich Wochenenden, in den Semesterferien auch einmal gerne mehr. Da aber der eine an einer Universität studiert und der andere an einer Hochschule, sind die studienfreien Zeiten sowie die Prüfungszeiten komplett unterschiedlich und das Finden eines gemeinsamen Termins zur Reise gar nicht so leicht wie man sich das so vorstellt. Haben nicht Studenten immer Zeit? Wer kennt nicht den Witz warum der Student schon wieder um 6 aufsteht? Na, weil um 1/2 7 die Geschäfte schließen.

Ok, funktionierte früher zu Zeiten vom frühen Ladenschluss eindeutig besser.

Ende Februar war es aber dann soweit. Mein Ältester hatte sein Praxissemester gerade beendet und mein Zweitgeborener war mit seinen Prüfungen am Ende. Es blieb eine Gap von 3 Wochen für die Reise bis zum Anfang des nächsten Semesters. Leider keine schulfreie Zeit und meine Frauen mussten schweren Herzens zu Hause bleiben. Bei meiner Jüngsten steht das Abi vor der Tür und da kommt dreiwöchiges Schwänzen vom Unterricht wohl eher nicht in Frage. Sorry! Deswegen waren meine Söhne und ich alleine unterwegs. Macht euch nicht zu viel Gedanken um die Frauen der Familie. Nach dem Abi werden die Beiden für 2 Wochen nach Norwegen verschwinden und wir Männer schauen dann in die Röhre. Tja, Gerechtigkeit muss sein.

Die Planung der Reise oblag dann mir. Schließlich hatten meine Kids für sowas ja keine Zeit. Obwohl der ein oder andere Wunsch wurde dann schon geäußert und ich begann zu versuchen, alles unter einen Hut zu bringen. Ohne mich jetzt zu sehr zu loben, aber es ist mir gelungen. Sowas von...:))

Unschwer zu erkennen, der Südwesten war unser Ziel und da wir uns hier mittlerweile recht gut auskennen, haben wir uns das ein oder andere Highlight abseits der ausgetretenen Pfade herausgesucht. Dabei wollte ich meinen Kids Landschaften und Wege zeigen, die ich bereits letztes Jahr mit meiner Frau bei der Hike423 Tour begangen bin. Nicht weil mir nichts mehr Neues einfällt, sondern weil es mir einfach gefallen hat und eine Zweitbegehung deswegen für mich sehr reizvoll war.

Bei einer Zweitbegehung bekommt man nochmals einen anderen Blickwinkel, bemerkt manchmal auch, dass einem die Erinnerung einen Streich spielt, weil man vieles auch einfach anders in Erinnerung hat, als es dann tatsächlich ist. Oder machen wir es einfach kurz, ich hatte Bock drauf meinen Jungs neues im Südwesten zu zeigen. Also für sie neues, weniger für mich. Macht mir aber nichts aus, weil eine tolle Landschaft oder eine tolle Wanderung bleibt ja schön, auch ein zweites oder sogar drittes Mal. Ganz zu schweigen vom vierten...Naja, ihr wisst was ich meine.

Damit ihr euch vorab schon mal ein Bild davon machen könnt was wir alles so erlebt haben, anschließend eine Kurzübersicht. Falls ihr also nicht den ganzen Reisebericht lesen wollt, könnt ihr einfach zu den einzeln Punkten switchen und spart euch so ein wenig Zeit. Ansonsten dürft ihr natürlich auch wie immer von vorne bis hinten lesen. Dazu noch eine kleine Bemerkung, ich habe dieses Mal nicht live geschrieben und auch nicht am Abend Notizen auf Papier gebracht. Ich schreibe also komplett aus dem Gedächtnis. Eine neue Erfahrung für mich und am Ende weiß man wohl dann nicht mehr so genau, ob alles so abgelaufen ist wie beschrieben. Wie schon vorab gesagt, das Gedächtnis spielt einem manchmal komische Streiche.

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